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Zukunft der Berufseinstiegsbegleitung steht in Frage

Die Berufseinstiegsbegleitung ist ein Förderprogramm für Schüler, die Hilfe beim Einstieg in das Berufsleben benötigen.  Genau dieses wichtige Programm droht einzustürzen, denn die Finanzierung dieser Unterstützung ist in Frage gestellt. Schon Anfang nächsten Schuljahres, könnten die ersten Schülerinnen und Schüler davon betroffen sein, denn genau 138 Förderplätze würden in Fürth bis dahin hinfällig werden. Dadurch, dass alleine Fürth schon eine hohe Anzahl an Ausfällen entgegennehmen müsste, schickte die Stadt einen Brandbrief, an den Landtag, nach München. 2018 hieß es zuletzt, das Förderprogramm und die Finanzierung sind bis 2023 geregelt, was sich jetzt widerspricht. Dazu kam, dass im Landtag, die CSU und die Freien Wähler den Antrag für nötiges Geld abwiesen. Nun wird ein weiterer Antrag gestellt, bei dem auf Sonderfonds „Corona-Pandemie“ zugegriffen werden soll. Markus Braun stellt klar, dass das Förderprogramm noch ausgedehnt werden müsse, da Fürth fast doppelt so viele Förderplätze in der Stadt hat, als sie genehmigt bekommen. Zudem habe das Förderprogramm in der Corona Pandemie erst recht einen hohen Stellenwert erlangt, da es jetzt für Schüler noch schwieriger ist in das Berufsleben einzusteigen. Auch andere Städte, wie Nürnberg und Schwabach, teilen die gleiche Sichtweise. Dennoch wird sich erst noch herausstellen, was die Brandbriefe bewirkt haben. Das Kultusministerium möchte das Förderprogramm nicht vernachlässigen, dennoch ist noch nicht sicher, woher das nötige Geld bezogen werden soll.
Einen Artikel aus den Fürther Nachrichten dazu finden Sie in unserem Presse-Archiv.