Der Besuch einer Krippe ist für viele Kinder der Ausgangspunkt ihrer Bildungsbiografie – und ein maßgeblicher Faktor, um im späteren Leben ausreichende Teilhabechancen zu haben. Doch gerade Familien in sozial benachteiligten Lebenslagen stoßen dabei oft auf hohe Hürden. Eine aktuelle Auswertung der Daten aus Befragungen zu Schuleingangsuntersuchungen zeigt, dass Bildung, Erwerbstätigkeit und Familiensprache in Fürth weiterhin stark beeinflussen, welche Angebote frühkindlicher Bildung genutzt werden.
Schon auf Ebene der Grundschulsprengel zeigt sich, dass es einen Zusammenhang zwischen der sozialen Lage im Sprengel und der Inanspruchnahme frühkindlicher Bildungsangebote zu geben scheint. In den Sprengeln, in denen der Anteil der Familien hoch ist, die nicht Deutsch sprechen, niedrig gebildet oder nicht in den Arbeitsmarkt integriert sind, ist der Anteil der Kinder, die eine Krippe besucht haben, deutlich niedriger.




