Luftbild Fürth (Photo Credits: Hajo Dietz)

Punktlandung - Orientierung, Praktikum, Ausbildung

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Das Projekt Punktlandung ist ein Angebot an Fürther Mittelschüler/innen, ihren Übergang von der Schule in die Ausbildung zu belgeiten und sie im Bewerbungsprozess zu unterstützen.

Warum gibt es Punktlandung?

Uns ist es wichtig, dass die künftigen Auszubildenden und ausbildungswillige Unternehmen passgenau zusammenfinden. Dadurch wollen wir erreichen, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden und den viel zitierten Fachkräftemangel in unserer Stadt zu reduzieren.

Notwendig ist unsere Arbeit deshalb, weil sich Jugendliche häufig im Ausbildungsdschungel zunächst alleine nicht zurechtfinden. Wir zeigen ihnen auf, dass das Angebot an dualen Ausbildungen einerseits mit über 300 verschiedenen Möglichkeiten zwar sehr groß ist, andererseits der lokale Markt in Verbindung mit den eigenen Interessen und Kompetenzen eine nur begrenzte Auswahl an möglichen Ausbildungsberufen übriglässt. Punktlandung unterstützt die Schüler/innen also dabei, eine für sie passende Auswahl zu treffen und sich den potentiellen Ausbildungsunternehmen bestmöglich vorzustellen. Hierbei arbeiten wir eng mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit zusammnen.

Für sich selbst zu werben ist eine große Herausforderung. Unsere Jugendlichen versuchen, sich im besten Licht darzustellen, geben sehr viel von der eigenen Persönlichkeit, ihren Wünschen, Stärken und Schwächen preis. Zur Folge hat dies oft: NICHTS. Negative, nicht selten auch keine, Rückmeldungen seitens der Betriebe auf versendete Bewerbungen folgen. Neben unserer Coaching-Tätigkeit sind wir also oft auch Motivatoren, Seelentröster und Bei-der Stange-Halter. Und das mit Kompetenz und Leidenschaft.

Wie sieht die Unterstützung aus?

Die Schüler/innen und Lehrkräfte werden zu Beginn des Schuljahres persönlich über das Angebot und die Inhalte bzw. Anforderungen des Projektes informiert. Wir stellen das Projekt in allen Abgangsklassen der Fürther Mittelschulen vor und führen mit interessierten bzw. von der Lehrkraft vorgeschlagenen Schüler/innen zeitnah Erstgespräche in der Schule.

Spätestens ab November, mit M-Klassen-Schüler/innen bei Bedarf auch deutlich früher, beginnen wir mit der praktischen Umsetzung. Dazu werden nachmittags ab 14 Uhr individuelle Termine vereinbart und mit den Teilnehmer/innen in Kleingruppen gearbeitet. Zunächst reflektieren wir die bisherige Berufsorientierung und (falls getätigt) die Bewerbungsbemühungen. Hierzu nutzen wir u.a. die Dokumentation im „Fürther Berufswahlpass“. Sofern die beruflichen Vorstellungen von Teilnehmer/innen realistisch und angemessen erscheinen, kann sofort mit der Suche nach geeigneten Praktikums-, eventuell sogar schon Ausbildungsstellen, begonnen werden. Hierzu ist es notwendig, die Bewerbungsunterlagen der Schüler/innen zu überprüfen und ihnen ggf. Hilfestellung bei deren Verbesserung zu geben. Erfahrungsgemäß verlangen selbst kleine und mittlere Betriebe oft eine Kurzbewerbung für ein Praktikum.

Erscheinen die beruflichen Vorstellungen von Teilnehmer/innen unrealistisch oder problematisch, erfolgt zunächst eine kritische Reflexion der bisherigen Berufsorientierung mit dem Ziel, möglichst gut geeignete Alternativen zu den vorhandenen Plänen zu finden. Diese Pläne können nicht nur insofern kritisch sein, als falsche Berufe angestrebt werden, sondern auch, indem höhere Bildungsgänge angestrebt werden, die nach dem Stand der Noten keine oder nur wenig Aussicht auf Erfolg haben.

Zur Reflexion der Berufsorientierung werden vor allem gängige Medien der Agentur für Arbeit genutzt (berufenet, planet-beruf.de oder „Beruf Regional“; Jobportal der Stadt Fürth noch einfügen), aber auch Materialien aus dem Berufswahlpass bzw. auch Lehrstellenportale der Kammern oder anderen Berufsverbänden.

Die Suche nach geeigneten Praktikumsstellen für die Teilnehmer sowie deren Vermittlung in Praktika wird fortgesetzt bis a) die Berufswahl gefestigt ist und (idealerweise) b) der/die Jugendliche durch den „Klebeeffekt“ eine Lehrstelle oder eine Zusage für eine EQ bekommen hat. Diese Arbeit wird bis zum Schuljahresende und auch darüber hinaus bis 31.08. fortgesetzt.

Kontakt im Bildungsbüro

Sabine Rehm

Pädagogische Mitarbeiterin
Punktlandung
Projektmanagement

0911/974-1018
sabine.rehm@fuerth.de

Linda Lange

Pädagogische Mitarbeiterin
Punktlandung

0911/974-1054
linda.lange@fuerth.de

Das Projekt Punktlandung wird von der Bundesagentur für Arbeit - Agentur für Arbeit Fürth, den Staatlichen Schulämter in der Stadt und im Landkreis Fürth sowie von der Stadt Fürth gefördert.