Luftbild Fürth (Photo Credits: Hajo Dietz)

JUSTIQ - Jugend Stärken Im Quartier

In Fürth wird die Jugendberatungsstelle KiQ - Kompetenzen im Quartierim Rahmen des Modellprogramms JUGEND STÄRKEN im Quartier gefördert.

Zur Zielgruppe zählen insbesondere 12 – 26-Jährige:

  • Schulverweigernde junge Menschen an Schulen und berufsbildenden Schulen, die auf den Erwerb eines Förder- oder Hauptschulabschlusses abzielen
  • Schulabbrecher
  • Junge Menschen, die sich nach der Schule weder in Ausbildung, berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen oder Arbeit befinden
  • Junge Ausbildungs- und Maßnahmeabbrecher ohne Anschlussperspektive
  • Junge neuzugewanderte Menschen vorwiegend aus Mittel-/Osteuropa mit besonderem Integrationsbedarf

Angebote und Methoden von KiQ:

  • Niedrigschwellig Beratungsstelle
  • Längerfristige, individuelle Beratung & Case Management
  • Krisenintervention
  • Beratungsangebot  und Präsenszeiten an den Mittelschulen, dem Förderzentrum und der Berufsschule I in Fürth
  • Kompetenzfeststellung
  • Bewerbungshilfen, Berufsorientierung, Stellenrecherche und Coaching
  • Kontakt, Vermittlung und Begleitung zu weiteren Beratungs- und Unterstützungsangeboten
  • Mikro- bzw. Quartiersprojekte

Download Info-Flyer

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) haben gemeinsam das ESF-Modellprogramm JUGEND STÄRKEN im Quartier gestartet. Das ressortübergreifende ESF-Vorhaben unterstützt junge Menschen mit Startschwierigkeiten beim Einstieg in die Arbeitswelt. Das Programm wird seit 2015 zunächst für vier Jahre deutschlandweit in 185 Kommunen umgesetzt. Dafür stehen rund 115 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. 

JUGEND STÄRKEN im Quartier wird an ausgewählten Standorten in benachteiligten Stadtteilen und Regionen deutschlandweit umgesetzt. Das Modellvorhaben unterstützt Kommunen darin, passgenaue Hilfsangebote für junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf zu entwickeln. Neben individuell zugeschnittenen Angeboten wie aufsuchender Arbeit, Beratung und Einzelfallhilfe, können auch Mikroprojekte zur Aufwertung des sozialräumlichen Umfelds von und mit Jugendlichen durchgeführt werden. Damit werden die Entwicklung der jungen Menschen und zugleich die Nachbarschaften vor Ort gestärkt.

Unter dem Motto „Prävention statt Resignation“ engagiert sich die Stadt Fürth seit vielen Jahren für die berufliche Integration ihrer Schülerinnen und Schüler. Mit dem Vertrauensnetzwerk Schule – Beruf wurde bereits 2006 ein Kommunikationsforum geschaffen, in dem alle wichtigen Akteure der beruflichen Bildungs- und Integrationsarbeit in Fürth zusammenarbeiten. Zentrales Anliegen unseres Engagements war und ist es, Schülerinnen und Schüler noch während der Schulzeit fit für den Arbeitsmarkt zu machen und jungen Menschen mit schwierigen Startbedingungen den Weg in Ausbildung zu erleichtern.

Trotz des viel zitierten demographischen Wandels und einsetzenden Fachkräftemangels werden zahlreiche Jugendliche auch in Zukunft Unterstützung auf dem Weg in Ausbildung und Beruf benötigen. Gleichzeitig wird die lokale Wirtschaft noch mehr als bisher auch auf benachteiligte Jugendliche angewiesen sein. Regionales Übergangsmanagement ist daher ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung unserer Jugendlichen und zur Stärkung der Wirtschaft vor Ort.

Unsere Partner bei JUSTIQ
Mittel- und Berufsschulen, Stadtjugendamt, Jobcenter Fürth Stadt, Agentur für Arbeit, Jugendmigrationsdienst, Bewährungshilfe, Schuldner- und Wohnberatung, Kammern, Wirtschaftsjunioren u.v.a.

Die Projekte ASTRA – Ausbildung durch Sprache, Training, Reflexion und Anerkennung und MOJA - Mobile Jugendsozialarbeit waren bis zum Ende der ersten Förderphase 2018 Bestandteil von JUSTIQ, wurden aber nicht verlängert.

Kontakt im Bildungsbüro

Veit Bronnenmeyer

Leitung des Bildungsbüros
Kommunales Bildungsmanagement

0911/974-1015
veit.bronnenmeyer@fuerth.de